MEDBOX Videoserie

Es gibt inzwischen eine vierteilige Videoclip-Serie, in der die Idee, die hinter MEDBOX steckt dargestellt wird und verschiedene Möglichkeiten der Nutzung (Registrierung, Dokumentsuche, Features, Überblick über die verfügbaren Toolboxen) kurz erklärt werden. Diese Vidoeclips finden Sie hier und auf YouTube.

 

Woher kam die Idee für die MEDBOX?

Alles begann während eines von der UN organisierten Health Cluster Meetings in Myanmar im Jahr 2008. Während einer Diskussion über den Austausch von Informationen stellten viele Teilnehmer fest, dass sie Schwierigkeiten hatten, auf WHO-Richtlinien und andere praktische Leitlinien zuzugreifen, obwohl der Internetzugang kein Problem darstellte. Das war der Moment, in dem das Missionsärztliche Institut in Würzburg die Idee hatte eine Open-Access-Website zu erstellen, auf der alle relevanten Gesundheitsdokumente gesammelt und für jeden und überall leicht zugänglich sind. Im Oktober 2013 wurde die Vision schließlich Realität und die MEDBOX ging online.

Das MEDBOX-Team des Missionsärztlichen Instituts erhielt Unterstützung von mehr als einem Dutzend international tätiger Organisationen aus den Bereichen humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit, um dieses innovative Projekt zu starten.

Muss ich Nutzungsgebühren bezahlen?

Nein, die MEDBOX ist kostenlos und eine open-access Plattform.

Da die MEDBOX kostenlos ist, was ist der Vorteil einer Registrierung?

Registrierte Benutzer haben Zugriff auf individualisierte Tools, wie z.B. das Anlegen eigener Favoriten in ihrer individualisierten Ordnerstruktur. Die Registrierung ist kostenlos. Die zusätzlichen Informationen, die Sie ausfüllen müssen, werden nach deutschem Datenschutzrecht vertraulich behandelt und von den Administratoren verwendet, um die Nutzerprofile besser zu verstehen und so auf die Interessen und beruflichen Schwerpunkte der registrierten Nutzer eingehen zu können.

Wie finanziert sich die MEDBOX?

MEDBOX ist eine unabhängige Plattform, die Informationen kostenlos zur Verfügung stellt. Für die kontinuierliche Pflege und Qualitätssicherung der Website sind wir auf Ihre finanzielle Unterstützung angewiesen. Bitte unterstützen Sie uns, um dieses Projekt fortzuführen!

Ist die Webseite in anderen Sprachen verfügbar?

Obwohl die MEDBOX Plattform bisher in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch eingerichtet wurde, sind die Dokumente in vielen weiteren Sprachen verfügbar. MEDBOX bemüht sich besonders, Informations-, Aufklärungs- und Kommunikationsmaterial in lokalen Sprachen zusammenzustellen (z.B. Poster zur Gesundheitserziehung). Es ist zu einem späteren Zeitpunkt geplant weitere Sprachen für die Webseite und die Suchfunktion hinzuzufügen.

Wie beurteilen Sie, welche Materialien geeignet sind, in die MEDBOX zu kommen und welche nicht?

Abgesehen von den häufigsten Dokumenten, die von Experten auf der ganzen Welt verwendet werden, haben wir eine ständig wachsende Gruppe von Experten, die die Relevanz der Dokumente überprüfen und genehmigen. Die Statistik der Klicks und Downloads ist ebenfalls ein Anhaltspunkt für neue Nutzer, welche Dokumente als wichtig und sinnvoll erachtet

 Wie aktuell sind die Dokumente in der MEDBOX?

Das MEDBOX-Team sorgt für ein regelmäßiges Screening von neuen Online-Publikationen. Eine unserer Hauptaufgaben ist es, offene Kommunikationskanäle zu schaffen und Wissen und Informationen mit unseren Partnern zu teilen, um sicherzustellen, dass die höchste Qualität an medizinischen Informationen zur Verfügung gestellt wird. Die enge Zusammenarbeit mit der Bibliothek des Missionsärztlichen Instituts hilft dabei, die neuesten Dokumente zu sichten und zu finden.

 Ist die MEDBOX nur für medizinisches Fachpersonal gedacht?

Die MEDBOX richtet sich an nationale und internationale Akteure des Gesundheitswesens in humanitären Hilfs- und Entwicklungskontexten gleichermaßen. Dazu gehören staatliche und nichtstaatliche Institutionen und deren Mitarbeiter. Sie richtet sich auch an Lehrende und Lernende.

Nutzer*in der MEDBOX sind, z.B. Verantwortliche des regionalen Katastrophenkomitees und Gesundheitsclusters in der pakistanischen Region Belutschistan, die sich mit Fluthilfe beschäftigen; das Clusterteam des Gesundheitsministeriums in Bangladesch nach einem Zyklon; oder das medizinische Team einer 'community based organisation' (CBO) in Simbabwe, das sich mit Cholerafällen oder epidemischem Typhus beschäftigt, die Gesundheitsmitarbeitende des Krankenhauses, die sich um die Pflege des COVID-19 Patienten kümmern, die nationale Koordinator*in in der Demokratischen Republik Kongo, die die Kontrollmaßnahmen zur Eindämmung der Ebola Epidemie entwickelt.


Ist die MEDBOX nur eine Datensammlung für Akademiker*innen oder ist sie auch für Gemeindegesundheitshelfer*innnen, kommunale
 Gesundheitsmitarbeiter*innen oder Studierende zugänglich?

Die MEDBOX ist für alle Menschen gedacht, die im Kontext der Gesundheit arbeiten. Jeder der daran interessiert ist, die Qualität seiner gesundheitsbezogenen Arbeit zu verbessern, ist eine potentieller Nutzer*in. Dazu gehören Mitarbeitende des Gesundheitswesens auf allen Ebenen, aber auch Entscheidungsträger*innen auf politischer Ebene.

Berichten zufolge haben ein großer Anteil potenzieller Nutzer*innen, z.B. in abgelegenen Gebieten in Afrika, Asien oder Lateinamerika oder Mitarbeitende einer Organisation/Behörde nach einer Naturkatastrophe erst einmal keinen Internetzugang. Wie sinnvoll ist die MEDBOX also wirklich?

Eine wachsende Zahl von Internetnutzer*innen greift über ihre Smartphones auf dieses Medium zu. MEDBOX kann auf Smartphones und Tablets genutzt werden und die Option, Dokumente in den Favoriten "MY OWN MEDBOX" zu speichern, ermöglichen es interessante Dokumente zu speichern, ohne dass sie vor Ort heruntergeladen werden müssen.

 

Copyright

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